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Kanzleikultur = Kanzleistrategie + persönliches Verhalten

Kanzleikulturen sind selbst gemachte, verbindlich erwartete und von allen verwendete Denk, Fühl- und Verhaltensregeln innerhalb einer Anwaltskanzlei.
Die Kultur der Kanzlei ist sowohl der häufigste Kündigungsgrund als auch das beste Verkaufsargument.

Mit Hilfe eines Coachings können Sie die Kultur Ihrer Kanzlei einrichten.

Kanzleikultur: Das Vorbild macht das Bild

Kanzleikultur wird – gewollt oder ungewollt – immer von oben nach unten (“top down”) eingesetzt und vorgelebt. Ein Beispiel: Regelmäßig gebrochene Rückrufversprechen anwaltlicher Chefs werden die Fehlerquote in allen Hierarchieebenen erhöhen und Gleichgültigkeit auch im Sekretariat und bei allen angestellten Juristen salonfähig machen.
Als Kanzleikultur bezeichnet man einen gemeinsamen, für alle Mitarbeiter und alle Chefs gleichermaßen an jedem Tag gültigen Verhaltenskodex, an dem Außenstehende die Kanzlei sicher erkennen.
Neue Mitarbeiter, neue Mandanten und der Pizzabote bemerken sie sofort. Gleichgültig lässt Kanzleikultur keinen.

Aufsätze zum Thema:
16 Gebote gegen den Schlendrian
10 Gebote zum inneren Aufbau einer Kanzlei
Die Exzellenz-Initiative – Führunggsstrukturen in der mittelständischen Kanzlei

Keine Kanzleikultur gibt es nicht

Keine Kommunikation gibt es nicht (“Ich kommuniziere Schweigen”), keine Entscheidung gibt es nicht (“Ich entscheide die Nicht-Entscheidung”), und keine Kanzleikultur gibt es nicht (“Mein Verhalten zeigt meine Kultur”).
Führungskräfte, die täglich mit Scheuklappen und Atemmasken wortlos nebeneinander her vagabundieren, etablieren eine Unternehmenskultur mit dem Aufruf: “Tragt Scheuklappen und Atemmasken und sprecht bloß nicht miteinander.”

Coaching-Protokoll aus einer Kanzlei mit negativer Kanzleikultur: 16 Gebote gegen den Schlendrian in der Kanzlei

Die Arbeitsplatzvernichtende Kultur der Angst
Was Vorgesetzte vorleben, wird also automatisch zur Kultur der Kanzlei. Drei Beispiele für die Fluktuationsfördernde Kultur der Angst:

  • Nur einmal hatte der angestellte Anwalt erlebt, dass er von seinen Vorgesetzten keine Hilfe erhielt bei der strategischen Vorgehensweise in einem Mandat. Beim zweiten Mal fragte er nicht mehr. Er wusste ja: Durchwurschteln wird hier bevorzugt.
  • Die neue Arbeitsrechtlerin wurde ihren Kollegen nicht am ersten Arbeitstag vorgestellt. Erste Hilfe erhielt sie von einer Assistentin, zweite Hilfe gar nicht. Eine dumpfe Stille strömte aus allen Büros, als sie nach jemandem suchte, der ihr bei ihrem ersten Fall helfen wollte.
  • Die Assistentin verzweifelte beim vierten unwirschen Anruf eines Mandanten an demselben Tag. Er war entgegen mehrfacher Versprechen immer noch nicht zurück gerufen worden. Ihr Chef blaffte sie an: “Sagen Sie irgendwas! Dafür bezahle ich Sie doch!”

Was kann Kanzleikultur?

Kanzleikultur beeinflusst, wie sich der Besucher beim ersten Besuch fühlt, ob und wie sich die Führungskräfte der Kanzlei gegenseitig vertrauen und wie jeder Kanzleimitarbeiter schon an seinem ersten Arbeitstag in gemeinsame Aufgaben eingebunden wird. Sie kann

  • Arbeitsatmosphäre in der Kanzlei verbessern
  • Teamzusammenhalt schaffen und dann stärken
  • Krankenstand und Fluktuation unnötig machen
  • Mandanten auf bislang unbekannte Weise an die Kanzlei binden.

Was sind negative und positive Kanzleikulturen?

Negative Kanzleikulturen sind mit verantwortlich für

  • sinkende Umsätze
  • hohe Fluktuation
  • hohe Krankenstände
  • schlechtes Image in der Bevölkerung
  • fehlende Folgeaufträge und kein Cross-Selling
  • Opferszenarien und Zickenkrieg

 

Positive Kanzleikulturen sind mit verantwortlich für

  • motivierte Mitarbeiter
  • gutes Arbeitsklima
  • lockeres „cross selling“
  • gezielte Expansion
  • hohe Weiterempfehlungsraten
  • Eigenverantwortung und selbstverständliche Hierarchie

 

Angebote für Anwälte auf www.anwalts-akquise.de:

Kanzlei- und Anwaltscoaching seit 30 Jahren

Ich begleite Anwälte als Einzelpersonen und in Teams bei schwierigen Themen.
Ziel ist immer die Lösung individueller, strategischer und motivationsrelevanter Themen im Arbeitsalltag.
Mit einem Seminar oder einer Beratung hat ein Coaching nichts zu tun.

Informationen über mich


Johanna Busmann, Hamburg
30 Jahre Anwaltstraining, Strategieberatung und Kanzleicoaching

Kosten für Coaching

In fast allen Fällen ist ein Coaching in der „Erstanschaffung“ teurer als ein Seminar.

Tag:
2400 Euro + Reise + MWSt. + Übernachtung
(wird Einzelpersonen nicht gewährt)

Stunde
280 € + MWSt. + Reise + ggfs. Übernachtung.

Anamnesegespräch
Das Anamnesegespräch ist bei mir immer kostenfrei: 3o min am Telefon
Danach gebe ich eine Einschätzung von Methode, Weg, Dauer und Ergebnis.

Ort, Organisation, Technik

Wird im Briefing mitgeteilt.
Zerstrittene Teams begleite ich nur an neutralem Ort. Auch in manch anderem Fall empfiehlt sich der Rückzug in ein Waldhotel.

Telefoncoaching
In Ausnahmefällen ist ein Telefoncoaching möglich.

Video-Coaching
Über “Teams” oder andere Systeme möglich.

Sparringspartner
Live-Coaching einer Einzelperson braucht manchmal einen vertrauten Feedbackpartner ohne private oder enge Bindung an den Klienten. Dieser wird in das Coaching eingebunden.

busmann training®

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